Es ist wichtig, sich bei einer Trauerfeier oder Bestattung angemessen zu verhalten, um Respekt vor dem Verstorbenen und den Hinterbliebenen zu zeigen.
Tragen Sie daher dunkle, gedeckte Farben, es sei denn, die Angehörigen bitten ausdrücklich um etwas Anderes. Vermeiden Sie zu kurze Röcke sowie Turnschuhe. Kalkulieren Sie die Anfahrt und Zeit für die Parkplatzsuche ein. Schalten Sie Ihr Smartphone vor Beginn der Zeremonie aus, um Störungen zu vermeiden.
Die Sitzordnung während der Trauerfeier richtet sich in der Regel nach der Nähe zum Verstorbenen: Die Familie sitzt in den ersten Reihen, gefolgt von der Verwandtschaft. Bekannte oder Kollegen nehmen in den hinteren Reihen Platz oder stehen. Diese Ordnung gilt auch für die Prozession zum Grab.
Am Grab haben alle Trauergäste die Gelegenheit, kurz vor das Grab zu treten, innezuhalten und einige Blumenblätter oder eine kleine Schaufel Erde ins Grab zu geben. Sollte die Familie des Verstorbenen am Grab stehen, kondolieren Sie den Hinterbliebenen mit einem Händedruck oder einer Umarmung, wenn Sie sie gut kennen und wenn kein Hinweis auf den Verzicht darauf in der Anzeige steht.
Wenn Sie zur Bestattung eingeladen wurden, erhalten Sie auch Informationen über die Teetafel. Sollten Sie trotz Einladung nicht teilnehmen können, teilen Sie dies den Hinterbliebenen vor der Bestattung mit. Wenn Sie keine Einladung erhalten haben, sollten Sie davon absehen, daran teilzunehmen. Bei der Teetafel ist die Stimmung oft gelöster. Manchmal wird auch Alkohol ausgeschenkt. Mäßigen Sie sich jedoch beim Konsum von Bier oder Wein. Bevor Sie gehen, verabschieden Sie sich von den Hinterbliebenen und bedanken sich für die Einladung.
Die Gedenktage erinnern uns daran innezuhalten und bieten Gelegenheit zur Besinnung und um über tiefere Bedeutungen nachzudenken, jenseits des Alltäglichen. Sie sind weit mehr als nur ein freier Tag von der Arbeit. Besonders der November enthält einige auch als stille Tage bezeichnete Gedenktage, die wichtige Bestandteile unserer Erinnerungskultur sind.
Allerheiligen (1. November)
Christen ehren an diesem Tag alle Heiligen.
Allerseelen (2. November)
Katholiken gedenken ihrer Verstorbenen, oft mit Friedhofsbesuchen und Kerzen auf Gräbern.
Volkstrauertag
Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag für die Opfer von Gewalt und Krieg. Er wird zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen.
Totensonntag
Der Totensonntag ist das evangelische Pendant zu Allerseelen. Er findet am Sonntag vor dem ersten Advent statt.
Sechswochenamt
Die katholische Gemeinde gedenkt sechs Wochen nach dem Todestag dem Verstorbenen in der Heiligen Messe.